Banner Schule ohne ras

Im Sommersemester 2017 findet erneut eine Kunst-AG statt.
Die Leitung der AG wird Verena Kuhlmann übernehmen. Als Überthema soll Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Das Thema soll dabei in Form von Stopmotion-Filmen umgesetzt werden. Die AG wird, beginnend mit dem 9.2., immer am Donnerstag im ersten Abendblock (17:20-18:50) stattfinden. Eventuell wird der zweite Abendblock noch dazukommen. Zunächst startet die AG in Raum 212.Es wäre schön, wenn interessierte Studierende eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben könnten.

Auch im vergangenen Jahr gabe es ein Kunstprojekt: Eindrücke von 2016

Auf Reisen- im Gepäck meine ganz eigene WeltIMG 20160608 WA0004Kunstprojekt 2016
In unserer Schule kann man derzeit „Flying Objects“ und unsere „Portable City“ bewundern. Diese entstanden in den letzten beiden Semestern im Rahmen der Kunst-Ag, geleitet von der Kunstpädagogin Verena Kuhlmann.

Orientiert haben wir uns dabei an der chinesischen Künstlerin Yin Xiuzhen. Die Künstlerin ist viel auf Reisen, und der Meinung, dass die Koffer, die die Menschen bei sich tragen, gewissermaßen ein zu Hause repräsentieren. Yin schuf daraufhin die Portable Citys. Das sind geöffnete Koffer, mit aus getragenen Textilien gebauten Miniaturstädten, sehr filigran und auffallend bunt. Aus manchen Koffern hört man Musik und Großstadtgeräusche. Ihre Kunst wirkt sehr lebendig und verspielt. So hat sie zum Beispiel auch aus Karton Waffen gebaut, und mit bunten, flauschigen Stoffen überzogen. Waffen zum kuscheln, gewissermaßen. Ihre Kunstwerke sind sehr faszinierend, und immer etwas ironisch. Sie greift sehr ernste Themen mit sehr viel Humor auf. So verwendet sie bei ihrer Kunst ausschließlich getragene Kleidung. Wir griffen das Thema der Kofferkunst mit Begeisterung auf. Wir beschlossen, uns nicht auf eine Stadt festzulegen. Stattdessen wählte jeder Teilnehmer ein Gebäude aus seiner Heimatstadt, oder auch ein Gebäude, das ihn besonders fasziniert. So finden wir in unserem Koffer neben dem Förderturm auch St. Blasius aus dem Schwarzwald, oder das Festspielhaus aus Sydney. Wir versuchten durch kreative Unbefangenheit etwas Verrücktes und ganz eigenes zu erschaffen. Dabei ging es weniger um das „Endprodukt“ an sich, vielmehr ging es um den Entstehungsprozess. Das Nähen hat schon etwas Meditatives. Dabei verwendeten wir ausschließlich getragene Stoffe. Dieser Koffer spiegelt somit die Reise der Schüler des Weiterbildungskollegs wieder- wo sie herkommen, und vielleicht hingehen. Das entspricht ganz unserem Zeitgeist. Das Reisen ist längst etwas Alltägliches geworden- und der Koffer spiegelt dabei unsere Identität. Zum Abschluss unseres Kunstprojekts wird es noch einen Ausflug in das Gasometer nach Bochum geben. Im kommenden Semester können sich die Schüler des Weiterbildungskollegs auf ein weiteres spannendes Projekt mit Verena Kuhlmann freuen.
Caren Merz, K5